Albanien Währung – wenn du das gerade gesucht hast, planst du vermutlich deinen ersten Urlaub an der Albanischen Riviera. Die kurze Antwort: Bezahlt wird mit dem albanischen Lek (ALL), und als Faustregel entsprechen 100 Lek etwa 1 Euro. Die lange Antwort ist spannender – denn beim Geld gibt es in Albanien ein paar Eigenheiten, die du kennen solltest, bevor du in Saranda oder Ksamil das erste Mal an der Strandbar bezahlst.
In diesem Guide erklären wir dir alles rund um das Thema Albanien Währung: wie du am günstigsten an Lek kommst, wo du mit Euro oder Karte zahlen kannst, was die berüchtigte Alte-Lek-Falle ist und mit welchen Preisen du im Urlaub rechnen darfst.
Das erwartet dich in diesem Guide
Albanien Währung: Der Lek kurz erklärt
Die offizielle Währung Albaniens ist der Lek, abgekürzt ALL. Im Umlauf sind Scheine zu 200, 500, 1.000, 2.000, 5.000 und 10.000 Lek sowie Münzen zwischen 5 und 100 Lek. Der Kurs schwankt leicht, liegt aber seit Jahren grob bei rund 100 Lek pro Euro – zum Umrechnen streichst du also einfach zwei Nullen: 1.500 Lek sind ungefähr 15 Euro.
Wichtig zu wissen: Rund um das Thema Albanien Währung existiert eine historische Kuriosität, die sogenannte Alte-Lek-Falle. Bei einer Währungsreform in den 1960er-Jahren wurde eine Null gestrichen – doch viele, vor allem ältere Albaner, rechnen bis heute in alten Lek und nennen Preise mit einer Null zu viel. Sagt dir jemand auf dem Markt „tausend", meint er oft 100 Lek, also etwa 1 Euro. Im Zweifel kurz nachfragen oder auf die Preisauszeichnung schauen – abgezockt wirst du dabei praktisch nie, es ist reine Gewohnheit.
Gebühren in der Hochsaison: Warum du beim Euro-Zahlen oft draufzahlst
Ein Punkt, der gerade in der Saison richtig ins Geld gehen kann: Zwischen Juni und September akzeptieren viele Strandbars, Restaurants und Shops an der Riviera zwar Euro – aber fast immer zu einem eigenen, deutlich schlechteren Kurs. Statt der üblichen Faustregel von rund 100 Lek pro Euro rechnen manche Betriebe dann nur 90 Lek oder weniger an. Das klingt nach wenig, ist aber eine versteckte Gebühr von 10 bis 15 Prozent – bei jedem einzelnen Bezahlvorgang.
Auch beim klassischen Geldwechseln zieht die Hochsaison die Kosten nach oben: Wechselstuben in Touristenlagen erhöhen in den Sommermonaten gern ihre Marge oder verlangen zusätzliche Kommissionen. Am teuersten wird es fast immer direkt am Flughafen, an der Fähre oder im Hotel. Ein paar hundert Meter weiter in einer Seitenstraße von Saranda bekommst du für dasselbe Geld spürbar mehr Lek.
Die Geldautomaten-Falle: DCC
Am Geldautomaten lauert die als Service getarnte Dynamic Currency Conversion (DCC): Der Automat fragt, ob er „in Euro abrechnen" soll. Klingt bequem – bedeutet aber, dass der Automat seinen eigenen, schlechten Kurs anwendet. Wähle hier immer „in Lek / in Landeswährung abrechnen", dann rechnet deine Bank zum fairen Kurs um. Dieselbe Frage stellt auch manches Kartenterminal im Restaurant – gleiche Antwort: immer Landeswährung.
So sparst du in der Saison bares Geld:
- In Lek bezahlen, nicht in Euro – so bestimmst nicht der Kellner den Kurs, sondern deine Bank.
- DCC immer ablehnen: Am Automaten und am Kartenterminal stets „in Landeswährung" wählen.
- Seltener, dafür größer abheben: Viele Automaten nehmen eine fixe Gebühr von umgerechnet etwa 5 bis 7 Euro pro Abhebung – bei kleinen Beträgen frisst das den Vorteil auf.
- Flughafen- und Hotelwechsel meiden, Kurse in der Stadt vergleichen – seriöse Stuben zeigen den Ankaufs- und Verkaufskurs offen aus.
- Bei Euro-Preisen vorher fragen, welcher Kurs angesetzt wird – dann erlebst du an der Strandbar keine Überraschung.
Euro oder Lek: Womit bezahlst du im Urlaub?
An der Küste ist der Euro fast eine inoffizielle Zweitwährung: Hotels, Reiseveranstalter, Mietwagenstationen und viele Restaurants akzeptieren Euro-Scheine problemlos. Trotzdem gilt die wichtigste Regel beim Thema Albanien Währung: Mit Lek fährst du fast immer besser. Wer mit Euro zahlt, bekommt oft einen gerundeten Hauskurs – bei jedem Kaffee ein paar Cent, über zwei Wochen summiert sich das.
- Lek nutzt du für: Restaurants, Cafés, Taxis, Busse, Märkte, Strandliegen, kleine Läden – also den kompletten Alltag.
- Euro funktionieren gut bei: Hotelrechnungen, Ausflügen, Fährtickets nach Korfu und größeren Beträgen.
- Karte zahlst du in: Hotels, Supermärkten und gehobenen Restaurants – Visa und Mastercard sind Standard, kleine Tavernen bleiben aber Bargeld-Land.
Kurz gesagt: Die Albanien Währung für den Alltag ist und bleibt der Lek – den Euro behältst du als praktische Reserve im Portemonnaie, und die Karte kommt bei größeren Rechnungen zum Einsatz.
Geld abheben, tauschen und die DCC-Falle
Geldautomaten findest du in Saranda an jeder zweiten Ecke. Beachte dabei zwei Dinge: Erstens verlangen die meisten albanischen Banken eine Automatengebühr von umgerechnet etwa 3 bis 7 Euro pro Abhebung – hebe also lieber einmal einen größeren Betrag ab als fünfmal kleine. Zweitens fragt der Automat oft, ob er in Euro abrechnen soll („mit Umrechnung"): Lehne das immer ab und wähle die Abrechnung in Lek, sonst zahlst du über die sogenannte DCC-Umrechnung einen schlechteren Kurs.
Bargeld tauschst du am besten in einer der zahlreichen Wechselstuben (Kambim Valutor) in der Stadt – die Kurse sind dort meist besser als am Flughafen oder im Hotel. In Deutschland Lek zu besorgen lohnt sich nicht: Die Währung wird außerhalb Albaniens kaum gehandelt, und der Kurs ist schlecht. Nimm einfach Euro in kleinen Scheinen mit und tausche vor Ort.

Unser Tipp: Dorchester Hotel Saranda
Im Dorchester Hotel Saranda musst du dir über Kurse keine Gedanken machen: Du buchst dein Zimmer bequem in Euro über uns, zahlst vor Ort per Karte – und hast dein Bargeld frei für Strandbars, Tavernen und Ausflüge.
Jetzt Dorchester Hotel ansehenAlbanien Währung in der Praxis: Preise und Trinkgeld
Damit du ein Gefühl für die Landeswährung bekommst, hier typische Urlaubspreise in Saranda und Ksamil als grobe Richtwerte:
- Espresso: etwa 100 bis 150 Lek (1 bis 1,50 Euro)
- Byrek auf die Hand: rund 50 bis 100 Lek (0,50 bis 1 Euro)
- Hauptgericht im Restaurant: etwa 500 bis 1.000 Lek (5 bis 10 Euro)
- Frischer Fisch mit Wein für zwei: rund 3.500 bis 4.500 Lek (35 bis 45 Euro)
- Bus Saranda–Ksamil: etwa 100 Lek (rund 1 Euro)
- Zwei Strandliegen mit Schirm: etwa 500 bis 1.000 Lek (5 bis 10 Euro) pro Tag
Beim Trinkgeld sind rund 10 Prozent üblich – am besten in bar und in Lek. Taxifahrer freuen sich über aufgerundete Beträge. Und noch ein Tipp für unterwegs: Deinen Mietwagen buchst du am einfachsten vorab bei uns in Euro – so brauchst du vor Ort nur noch die Kaution per Kreditkarte zu hinterlegen.
Albanien Währung: Praxistipps auf einen Blick
- Faustregel merken: 100 Lek entsprechen etwa 1 Euro – zwei Nullen streichen, fertig.
- Alte-Lek-Falle: Klingt ein genannter Preis zehnmal zu hoch, ist meist der alte Lek gemeint. Freundlich nachfragen.
- Kleine Scheine: 5.000er- und 10.000er-Scheine sind an Kiosken und im Bus unbeliebt – beim Tauschen um kleine Stückelung bitten.
- Abrechnung in Lek wählen: Am Automaten und Kartenterminal immer die Landeswährung statt Euro-Umrechnung nehmen.
- Rest-Lek ausgeben: Lek lassen sich außerhalb Albaniens kaum zurücktauschen – die letzten Scheine am besten am Flughafen oder für ein Abschiedsessen ausgeben.
Häufige Fragen zur Albanien Währung
Kann ich in Albanien überall mit Euro bezahlen?
An der Küste sehr oft, ja – Hotels, Ausflüge und viele Restaurants nehmen Euro. Günstiger fährst du aber fast immer mit Lek, weil Euro-Preise gern zu deinen Ungunsten gerundet werden.
Wie viel Bargeld sollte ich mitnehmen?
Für eine Woche reichen meist 200 bis 300 Euro in kleinen Scheinen als Basis, die du vor Ort nach und nach tauschst – ergänzt um Kartenzahlungen im Hotel und Abhebungen am Automaten bei Bedarf.
Was kostet Geldabheben in Albanien?
Albanische Automaten verlangen meist eine Gebühr von umgerechnet etwa 3 bis 7 Euro pro Abhebung, dazu kommen eventuell Gebühren deiner Hausbank. Deshalb: lieber selten und dafür größere Beträge abheben.
Kann ich Lek schon in Deutschland besorgen?
Theoretisch ja, praktisch lohnt es nicht – der Lek wird im Ausland kaum gehandelt und die Kurse sind schlecht. Nimm Euro mit und tausche in einer Wechselstube in Saranda, dort bekommst du deutlich mehr für dein Geld.
Du siehst: Das Thema Albanien Währung ist schnell gemeistert – zwei Nullen streichen, Lek in der Tasche, Abrechnung in Landeswährung wählen. Wenn der Geldteil geklärt ist, fehlt nur noch die Reise: Stöbere durch unsere aktuellen Angebote, lies unseren Saranda-Guide oder lass dich persönlich beraten – wir kümmern uns um den Rest.
Adria Tours RedaktionDeine Albanien-Spezialisten für Saranda, Ksamil und die Riviera. Mehr über uns →
